Mittwoch, 19. Februar 2014

Fusionen - Wie verbinde ich verschiedene Kulturen?


Seit den 1960er Jahren steigt die Anzahl von fusionierenden Unternehmen stetig an. Zukunftsforscher behaupten, dass dieser steigende Trend anhalten wird. Wieso aber fusionieren Unternehmen? Prinzipiell natürlich um die Performance am Markt zu steigern und um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Das Nicht-Zusammenpassen verschiedener Arbeitsplatz-Kulturen ist dabei eine der Hauptursachen für die fehlende Akzeptanz und das fehlende Commitment der MitarbeiterInnen und so können Zeit kostende Konflikte entstehen.

In unserer Reihe "Wie verbinde ich verschiedene Kulturen" werden Sie über die nächsten Wochen hilfreiche Tipps erhalten, die Ihnen dabei helfen werden Fusionen erfolgreich zu überstehen. 

1. Tipp 
  • Planung: Unternehmer konzentrieren sich bei einer Fusion vor allem auf die finanziellen und rechtlichen Aspekte. Oftmals werden aber die kulturellen Aspekte vernachlässigt bzw. unterschätzt, und daher weist die Planung dieser problematische Mängel auf. Der wichtigste Schritt in dieser Phase ist darüber zu entscheiden, wie die zukünftige Kultur aussehen soll: Es kann die Kultur des einen oder des anderen Unternehmens übernommen werden, oder man bildet eine neue Kultur, die die stärksten Aspekte beider vorherigen vereint, oder man entscheidet sich für eine ganz neue Kultur, die nichts mit den bisherigen zu tun hat. Die Kultur sollte aber auf jeden Fall in die Planung miteinbezogen werden.
weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 27. Januar 2014

HCC Newsfeed

So viele Informationen findet man im Internet und oft ist es schwierig diese zu filtern. Genau das haben wir für Sie getan und Ihnen einige Artikel und Studien zum Thema Arbeit, Motivation, Stress und Burn-Out zusammengetragen.






Die Kosten durch Burn-out sind höher als bisher angenommen. Gegenmaßnahmen sind dringend erforderlich. Das ist die Kernaussage einer neuen Studie zu den volkswirtschaftlichen Kosten von Burn-out.

Hier geht es zur Studie











Wer als Unternehmer seine Leute schlecht behandelt, der vergiftet nicht nur das Betriebsklima, sondern schadet sich selbst. Denn am Ende sinkt die Produktivität der Firma. Das ist das Fazit einer Studie des US-Beratungsunternehmens Gallup zur emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber.

Hier geht es zur Studie.







Nicht immer ist Überforderung und Multitasking alleinige Ursache für Stress. Auch zu viel Routine, zu wenig Verantwortung und eintönige Aufgaben können Mitarbeiter in Langeweile versetzen. So steuern Sie um.

Hier geht es zum Artikel.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Frohes neues Jahr!


"Ein Rauch verweht, 
ein Wasser verrinnt, 
eine Zeit vergeht, 
eine neue beginnt."
Joachim Ringelnatz

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Schaffen Sie eine positive Unternehmenskultur



Eine Umfrage ergab, dass 70% aller Angestellten eher nach dem Urlaub gewillt sind sich nach einem neuen Job um zu sehen als vorher. Jetzt, kurz vor den Feiertagen und dem dazugehörigen Urlaub, besteht also die Wahrscheinlichkeit, dass sich vielleicht einige Ihrer MitarbeiterInnen die Frage stellen, ob sie nicht nach einem neuen Job ausschau halten sollten. 
Ein möglicher Grund dafür, dass einige Ihrer MitarbeiterInnen unglücklich mit ihrer Arbeitsstelle sind, könnte die Unternehmenskultur sein. Aber was genau macht eine gute Unternehmenskultur aus? Was können Sie tun um Ihren MitarbeiterInnen einen angenehmen Arbeitsplatz zu bieten? Wir haben Ihnen 3 Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen können, wenn es darum geht eine angenehme Unternehmenskultur zu schaffen, in welcher sich Ihre MitarbeiterInnen wohl fühlen und in welche sie nachdem Urlaub gerne wieder zurückkehren.

Übertragen Sie Ihren MitarbeiterInnen Verantwortung.
  • Wer einen eigenen Verantwortungsbereich übertragen bekommt, fühlt sich wertgeschätzt. Die Person wird sich mehr bemühen, da sie der ihr übertragenen Verantwortung auch gerecht werden möchte. 
Bringen Sie Ihre MitarbeiterInnen dazu miteinander zu reden
  • Die meisten Menschen freuen sich über ein freundschaftliches Arbeitsumfeld und mögen es, wenn sie Ihre Kollegen etwas besser kennen lernen können und sich gut mit ihnen verstehen. Wenn Ihre MitarbeiterInnen die Möglichkeit haben sich mit ihren Kollegen bei einem Kaffee auch mal über privates zu unterhalten, wirkt sich dieses oft positiv auf das Betriebsklima aus.
Geben Sie Feedback
  • Niemand arbeitet gerne, ohne zu erfahren ob seine/ihre Arbeit gut war, oder nicht. Geben Sie Ihren MitarbeiterInnen Feedback - und zwar nicht nur, wenn mal etwas nicht gepasst hat, sondern vor allem auch, wenn etwas gut umgesetzt wurde, dadurch können Sie Wertschätzung vermitteln.

Donnerstag, 21. November 2013

Gemeinsam sind wir stark: Woran erkennt man eigentlich ein funktionierendes Team?


In fast jeder Arbeitssituation  gibt es auch Teamarbeit: Das heißt es wirken mehrere MitarbeiterInnen für eine gemeinsame Aufgabe zusammen und folgen einem gemeinschaftlichen Ziel. Heutzutage bilden Arbeitsgruppen und Teams das Rückgrad von Unternehmen. Aber aus der eigenen Erfahrung wissen wir, dass sich Konflikte in der Arbeit nicht selten auf das eigene Team beziehen.

Wo gehobelt wird, fliegen Späne – Dieses alte Sprichwort deutet darauf hin, dass Reibereien am Arbeitsplatz unnötig Energie verbrauchen und ihre Spuren hinterlassen. Umso wichtiger ist es, das Sie als Führungskraft Teamarbeit fördern und dadurch Krisen zu überwinden.
Mit Teamentwicklung wird die Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit nicht nur im Team verbessert sondern auch in der Organisation.

Und wie sieht eine gute Teamarbeit aus?
  • Es gibt ein „Wir“: Die Mitglieder verbindet ein Zusammengehörigkeitsgefühl
  • Jeder weiß, wer er ist: Informelle Rollen sind bekannt und Wege, wie man mit ihnen umgeht
  •  Feedback erlaubt!: Kritik kann konstruktiv gegeben und angenommen werden
  •  Organisation ist das Zauberwort: Aufgaben werden sinnvoll aufgeteilt, am besten mit einem gemeinsamen Plan
  •  Jeder trägt Verantwortung: Niemand entscheidet alles allein (auch nicht Sie als Führungskraft)
  •   Man kann miteinander reden: Es herrscht eine offene und respektvolle  Kommunikationskultur



Ein störungsfreier Zusammenhalt im Team und ein gutes Arbeitsklima gelten für Ihre MitarbeiterInnen als 
Motivationsquelle schlechthin. Gute und miteinander harmonisierende Arbeitsgruppen bringen die erstaunlichsten Leistungen zustande. Denn: Ein Team ist mehr, als die Summe seiner einzelnen Mitglieder. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 11. November 2013

Hearingvorbereitung



Wenn Sie planen, sich für eine Führungsposition zu bewerben, dann sollten Sie auf jeden Fall Zeit in die Vorbereitung auf das Hearing investieren, um
Ergebnisse zu sehen, die sich lohnen.

Wir haben hier einige Fragen für Sie zusammengestellt, die Sie sich vor Ihrem Hearing stellen sollten.


1. Was sind Ihre 5 größten Stärken?

2. Was sind Ihre 5 größten Schwächen?

3. 5 Dinge, die einen guten Chef/eine gute Chefin ausmachen:

4. Nennen Sie 5 Anforderungen der Stelle, für die Sie sich bewerben:



Weitere Informationen und Angebote zum Thema Hearingvorbereitung finden Sie hier

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Change-Management: Was Veränderungen in Unternehmen auslösen und wie ein Change-Prozess gelingt



Ob man will oder nicht – Organisationen sind Systeme, die sich ständig verändern. Daher ist Change-Management zu einer unausweichlichen Anforderung  für Führungskräfte geworden. Früher dachte man, die Mitarbeiter würden einen neuen Aktionsplan schon akzeptieren und befolgen. Heute weiß man allerdings, dass Veränderungen in einem Unternehmen die Mitwirkung aller Mitarbeiter benötigen.
Bereits Kurt Lewins Beobachtungen sind für Unternehmen auch heute noch hilfreich: Er erkannte, dass der  Erfolg einer organisatorischen Veränderung von der Fähigkeit der Organisation abhängt, mit vorantreibenden und hemmenden Kräften umzugehen. Dabei wehrt sich jede Organisation gegen eine Veränderung, wenn ihre Mitglieder nicht mit einbezogen werden. Für einen erfolgreichen Wandel muss eine Gruppe ihr altes Verhaltensmuster „auftauen“, in einem Prozess der Kommunikation neue Verhaltensmuster finden und diese wieder „einfrieren“.

Aber wie läuft nun so ein Veränderungsprozess genau ab? 

Um dies zu verstehen, müssen wir uns zuerst anschauen, was eine Veränderung beim Einzelnen bewirken kann.
-     Eines der wohl schwierigsten Probleme, mit denen man im Leben zu kämpfen hat, ist das Verlustgefühl. Die Folgen eines Verlustes können noch über Monate anhalten, wobei auch depressive Reaktionen im Trauerprozess auftauchen können. Im Unternehmenskontext könnte der Verlust des Arbeitsplatzes oder Rückschläge in der Karriere ein Auslöser sein. Zumindest aber der Verlust von altbekannten Verhaltensmustern und Arbeitsweisen betreffen einen Mitarbeiter im Veränderungsprozess.

-          Je höher ein Manager auf der Karriereleiter steigt, desto mehr kann er sich als Hochstapler fühlen. Die Angst, der Verantwortung nicht mehr gerecht zu werden, falsche Entscheidungen zu treffen und letztendlich als Hochstapler enttarnt zu werden verfolgt immer mehr Manager.

-          Viel zu selten werden auch auftretende Gesundheitsprobleme angesprochen. Gerade bei Managern treten häufig Schlaflosigkeit, sexuelle Störungen, Phobien oder stressbedingte Symptome wie Migräne, Rückenschmerzen oder Herzrasen auf.

-          Wer kennt sie nicht, die mangelhafte Work-Life-Balance. Während die eigenen Kinder schnell groß werden hat man das Gefühl ein verpfändetes Leben zu haben. Trotzdem ist man im eigenen Ehrgeiz gefangen, Zeit für Familie bleibt dabei jedoch kaum.

Und wie wirken sich Veränderungen auf die gesamte Organisation aus? 

Während all diese Punkte einen Einfluss auf Veränderungen bei Einzelpersonen haben, geht es nun um ganze Organisationen:
Eine gesättigte Branche, steigender Konkurrenzdruck oder schwer zu erfüllende Ergebnisziele: All dies können Zeichen dafür sein, dass organisatorische Neuerungen für das Überleben eines Unternehmens unvermeidlich sind. Trotzdem stößt eine nötige Veränderung bei Menschen oft auf Widerstände: Sie fürchten den Schritt ins Unbekannte. Sozial und Psychologisch ist es sicherer, so weiter zu machen wie zuvor.
Wie man solche Widerstände überwinden kann, zeigt das Modell von Kets de Vries. Nach diesem Modell wird die gesamte Organisation in den Veränderungsprozess eingebunden. Das Modell gliedert sich in 4 Phasen:
  • Ein gemeinsames Mindset finden: Damit alle MitarbeiterInnen akzeptieren können, dass eine Veränderung unumgänglich ist, werden in diesem ersten Schritt Informationen und Zahlen gesammelt, die die Notwendigkeit einer Veränderung belegen. So können MitarbeiterInnen erkennen, dass Nichtstun eine größere Bedrohung wäre. Sind diese Daten gesammelt und analysiert, wird eine Veranstaltung bzw. ein Programm durchgeführt, welches den Planungsprozess einläutet. Dies kann in Form von Workshops, Seminaren oder anderen Treffen stattfinden. Das Hauptziel dieses ersten Schrittes ist es, eine breite Zustimmung in der gesamten Organisation sicherzustellen und das Engagement der MitarbeiterIn zu fördern.  
  • Verhalten ändern: Nun gilt es, neue Visionen und Verhaltensweisen zu verkünden und diese bei jeder Gelegenheit in Erinnerung zu rufen. Dabei sind MitarbeiterInnentrainings und Schulungen ein gutes Mittel, um diese neuen Verhaltensweisen zu üben und damit Veränderungen langfristig in der gesamten Organisation zu verankern. Nicht vergessen werden dürfen hierbei die Potentiale jedes einzelnen Mitarbeiters. Wer seinen Mitarbeitern zu neuen Fähigkeiten verhilft oder ihnen Aufstiegschancen verschafft, erhöht auch ihre persönliche Zufriedenheit. Und zufriedene MitarbeiterInnen engagieren sich mehr.
  •  Veränderung institutionalisieren: In diesem Schritt wird ein Einstellungswandel vollzogen, in dem sich auch neue Vorgehensweisen etablieren sollen. Um einen Veränderungsprozess zu einem Erfolg werden zu lassen, muss jeder Mitarbeiter die für ihn notwendigen Mittel und Informationen zur Verfügung haben. Außerdem sind kleine Siege wichtig wie z.B. Vergütungen, Anerkennung etc., um die Motivation aufrecht zu erhalten.
  •  Die Organisation transformieren: Nun müssen Leistungen im Unternehmen beobachtet und belohnt werden. Wenn alle 4 Schritte erfolgreich absolviert sind, wird der einzelne Mitarbeiter die Veränderung als Notwendigkeit akzeptiert haben, die Vorteile für sich und das Unternehmen erkennen und die Neuerungen mittragen.

Eine effektive Führungskraft ist ein Architekt, der ein Unternehmen neu entwirft, eine neue Zukunft ausmalt, neue Möglichkeiten findet und dann sicherstellt, dass gute Leistungen bemerkt und belohnt werden. Dabei ist die besondere Herausforderung für die Führungsetage, ein Unternehmen zu schaffen, dass sich zur Weiterentwicklung aller Beteiligten verpflichtet fühlt.


Weitere Informationen finden Sie hier.